Psychosomatische Medizin. 
Forschung. Gesellschaft.

Willkommen.

Diese Seite ist mein persönlicher Ort — getrennt von meinen institutionellen Aufgaben. Hier zeige ich, woran ich arbeite, was mich umtreibt, und vielleicht auch das eine oder andere, was sonst nicht in einen Lebenslauf passt.

Person

Wer bin ich und welche Fragen stehen hinter meiner Arbeit.

Forschung

Woran arbeitet meine Arbeitsgruppe – von sozialen Determinanten psychischer Gesundheit bis zu neuen Technologien in der Psychotherapie.

Publikationen

Was davon ist bereits nachzulesen.

Warum Psychotherapie eine gesellschaftliche Angelegenheit ist

Die Psychotherapie wird als etwas verhandelt, das zwischen zwei Menschen in einem Raum passiert und dort auch bleiben soll. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Was in diesem Raum wiederhergestellt wird, ist Handlungsfähigkeit, zum Beispiel die Fähigkeit, eigene Interessen zu erkennen, sie auszusprechen, Konflikte auszuhalten und sich nicht dauerhaft zurückzuziehen. Das sind, nebenbei bemerkt, genau die Voraussetzungen dafür, dass Menschen an einer demokratischen Gesellschaft teilnehmen können.

Umgekehrt gilt dasselbe. Wer in unsicheren Verhältnissen lebt, wer Diskriminierung erfährt, wer keinen Zugang zu Versorgung findet, wird häufiger krank und bleibt es länger. Psychische Gesundheit ist deshalb nie nur eine individuelle Angelegenheit, sondern immer auch eine Frage der Verhältnisse, in denen Menschen leben.

Eine Therapiestunde ersetzt keine Sozialpolitik, und ich kann nicht aus dem Behandlungszimmer heraus die Welt erklären. Aber ich habe den Anspruch, dass Versorgung allen offenstehen muss und nicht nur denen, die sich im System ohnehin gut zurechtfinden.

Kontakt

Manche Gedanken entstehen im Austausch. Wenn Sie Fragen haben, Anknüpfungspunkte sehen oder einfach ins Gespräch kommen möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Univ.-Prof. Dr. med. Georgios Paslakis, MBA

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